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Aktuelle Ausgabe: Samstag, 31. Juli 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
Richard Bruskowski schreibt
Einer staatlich geförderten und gelenkten Risikovorsorge erteilte Agrar-Staatssekretär Dr. Robert Kloos vor wenigen Tagen in Berlin eine klare Absage. Niemand soll in ein staatlich subventioniertes Versicherungssystem ge-zwungen werden, argumen-tierte der Spitzenbeamte beim Bundes-landwirtschaftsministerium. Kloos machte deutlich, dass das dafür nötige Geld zuvor der Landwirtschaft an anderer Stelle abgeknöpft werden müsste.
EU-Direktzahlungen will Staatssekretär Dr. Robert Kloos vom Bundesagrar-ministerium in Zukunft auch als Teil der betrieblichen Risikovorsorge verankert wissen. Dabei setzt der Ministerialbeamte voll auf Freiwilligkeit. Die Bauern sollen über die Verwendung der Brüsseler Gelder frei entscheiden können.
Nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern könnte − unter diesem Motto suchen wir Tüftler, die ein Gerät oder eine Maschine für Stall, Hof und Werkstatt neu entwickelt bzw. optimiert haben. Oder die Möglichkeiten gefunden haben, wie man die Tiergesundheit verbessern bzw. die Qualität und den Einsatz von Futter optimieren kann.
= Obstbau = Neues "Schlaflabor" für Bodensee-Äpfel
Optimale Lagertechnik ist für die professionelle Äpfelvermarktung unverzichtbar. Doch bevor die Früchte in den gasdichten Räumen in den "Winterschlaf" versetzt werden, sind viele Fragen zu klären. Mit dem neuen Versuchslager am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee in Bavendorf ist dies künftig noch besser möglich.
"Ein guter Käse fängt bereits mit einem guten Gras mit zahlreichen Blumen und Kräutern an, das auf unbehandelten Bergwiesen wächst." Dies erfuhren die Landfrauen Lauf (Ortenaukreis) bei ihrem Jahresausflug von Landwirt Alois Herr in Buchenbach-Unteribental.
Schwarzwald und Baar locken mit tollen Ausflugszielen: In dieser Folge von "Urlaub bei uns" stellen wir den Schalensteinpfad bei Schonach, das Schulmuseum in Hüfingen und den Löffinger Heilkräuterlehrpfad vor.
Immer wieder wird die in der BBZ veröffentlichte Tabelle der Schlachtrinderpreise hinterfragt. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, wie die Tabelle zustande kommt und warum zum Beispiel der Auszahlungspreis für ein Tier auch unterhalb der Preisspanne liegen kann.
Die Lage bei der Allgäuland-Käsereien GmbH ist prekär: Für 2009 steht ein Verlust von 23,9 Millionen Euro zu Buche, erhebliche Milchmengen stehen in Kündigung. Immerhin sind erste Erfolge des Restrukturierungsprogrammes sichtbar. Gleichzeitig wird nach einem Käufer für das Unternehmen gesucht.
16 Schülerinnen und Schüler erhielten jetzt ihre heiß begehrte Urkunde und dürfen sich "staatlich geprüfte Techniker Fachrichtung Landwirtschaft" nennen. Zur Abschlussfeier kamen viele Gäste nach Sigmaringen.
Die vitale Pflanze, die sich zusehends in den Gärten und Fluren ausbreitet, ist zwiespältig -- sie löst als alte Heilpflanze zugleich Vergiftungen aus.